Dorf

Durch seine natürliche Lage auf einem schmalen Bergsporn begünstigt, hat man es bisher verstanden, das Dorf nicht ausufern zu lassen und neue Elemente in die vorhandene Struktur einzubinden.
Ein unverwechselbar fränkisches Dorf- und Landschaftsbild von seltener Anmut bietet sich dem Betrachter, der sich Segringen vom Ortsrand Dinkelsbühl her auf der Ellwanger Straße nähert: Die Flur ist reich gegliedert mit Baumgruppen, Alleen, Hecken, welche Bachläufe, Weiher, Straßen und Wege säumen und das Unterdorf mit Rain und der Reichertsmühle durchziehen und

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umfassen. Darüber auf begrüntem Bergrücken das Oberdorf mit dem beherrschenden Akzent des wuchtigen Kirchturms.
Ganz anders das Gesamtbild von Segringen im Blick von den Anhöhen im Süden: die großflächige Bergspornsüdflanke, die breit gelagerte Kette der Weiher im Talgrund lassen ein Bild von ruhigen, geräumigen Weite entstehen. Wie alte Fotos zeigen, war diese Weite vor etwa 80 Jahren nahezu völlig kahl, eine ausgeräumte Landschaft. Das hat sich seither wieder völlig geändert: Aus üppigem Ufergrün blinken die schilfgesäumten Wasserflächen der Weiher. Die roten Ziegeldächer des Altdorfs und auch bereits der neuen Siedlung schauen, von Einzelbäumen durchsetzt, über Hecken und Obstgärten hervor. Eine ältere Dorferweiterung am Hangfuß ist bereits nahezu in üppigen Bewuchs verschwunden.
Die großen Sportanlagen und der Kinderspielplatz sind dank schönen Randbepflanzungen ganz zwanglos selbstverständliche Übergangszone zum Naturraum. Von der schmalen, vom Gaismühlweiher heraufführenden Straße aus betrachtet, dominieren die dichten Baustrukturen des alten Siedlungskerns von Segringen die Landschaft, auch hier von schönem altem Baumbestand begleitet. Der Kirchturm bildet den höchsten Punkt eines gleichschenkligen Dreiecks, das ein Bild eindringlicher städtebaulicher Kompaktheit umschließt
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Dorf 2 Dorf 1

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